Kaffee-Blog der Rösterei Sonntagmorgen

Die Kaffeerösterei Sonntagmorgen bloggt über Kaffee, Rösten, Zubereitung und alles rund um Kaffee

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7 kleine Schritte zum perfekten Kaffee

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Beim Zubereiten eines perfekten Kaffees führen viele Wege nach Rom. Keine einzige Technik kann jeden Geschmack treffen. Die einen benötigen eine kräftige Tasse Kaffee am Morgen, um in die Gänge zu kommen und die anderen mögen lieber einen Cappuccino am Nachmittag oder einen Espresso nach dem Essen. Egal ob robuster oder milder Kaffee: Du solltest die Zubereitungsmethode immer nach Deinen persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben orientieren.

Hario V60

Die Qualität und der Geschmack des Kaffees wird nicht nur durch Deine bevorzugte Brühmethode, sondern auch durch die Kaffeesorte beeinflusst. Dabei spielen zahlreiche Faktoren eine entscheidende Rolle. Nicht nur das Land und die Region, aus dem der Kaffee stammt, sind wichtig, sondern auch, wie die Kaffeeplantage aussieht. Gibt es dort zum Beispiel Coffee Mamas, also Schattenspender für die sensiblen Kaffeepflanzen, wachsen die Bohnen ganz anders heran als auf Plantagen, die stets der prallen Sonne ausgesetzt sind. All diese Faktoren haben einen Einfluss auf die Qualität Deines Kaffees.

Neben dem Kaffee an sich, beeinflussen auch die Röstung, der Mahlgrad und natürlich die eigentliche Zubereitung Deinen Kaffeegenuss. Um eine Tasse richtig guten Kaffees genießen zu können, ist es hilfreich, einige Tipps zu beherzigen. Deswegen haben wir nachfolgend ein paar Vorschläge für Dich zusammengestellt, mit denen Du die Qualität Deines Kaffees sicherlich optimieren kannst.

 

#1 Sauberes Kaffee-Zubehör ist unerlässlich!

Stelle sicher, dass Dein Zubehör, wie zum Beispiel die AeroPress, vor jeder Verwendung immer schön sauber ist. Dafür solltest Du es nach jeder Benutzung mit heißem Wasser säubern und darauf achten, dass keine Reste des Kaffeemehls zurückbleiben. Außerdem ist wichtig, dass sich das Öl der Kaffeebohnen nicht absetzt. Das könnte nämlich dazu führen, dass Deine künftigen Tassen Kaffee etwas säuerlich und ranzig schmecken. Es hilft also, nicht nur mit Wasser auszuspülen, sondern regelmäßig mit Seife zu reinigen, die die Öle löst.

 

#2 Finde einen leckeren Spezialitätenkaffee!

Du solltest immer frisch gerösteten, guten Kaffee verwenden. Was in der Bohne nicht enthalten ist, kannst Du ihr auch mit der teuersten Maschine oder penibelsten Methode nicht entlocken. Die Aromen sind flüchtig. Es ist also sinnvoll, Kaffee in kleineren Portionen zu kaufen und auch nur so viel zu besorgen, wie Du in nächster Zeit tatsächlich trinkst. Optimal ist der Geschmack eine bis drei Wochen nach der Röstung, wir empfehlen den Verbrauch innerhalb von 6 Wochen. Genau deswegen verschicken wir Deinen Kaffee auch immer zwischen 2 und 10 Tagen nach dem Rösten. Nach spätestens 6 Monaten haben sich auch aus ganzen Bohnen schon viele Aromastoffe herausgelöst.

 

#3 Mahle frisch in einer geeigneten Kaffeemühle!

Immer wenn wir morgens im Büro die Kaffeemühle anschmeißen, liegt ein ganz besonderer Geruch in der Luft. Dir geht es am Frühstückstisch wahrscheinlich ähnlich. Was wir da riechen, sind die ätherischen Öle, die neben Wachsen, Fetten und Aromastoffen in den kleinen Kaffeebohnen stecken. Diese machen rund ein Drittel des Geschmacks in der Tasse aus. Dass die Öle so gut riechen heißt aber auch: Sie verflüchtigen sich gerne und schnell in der Umgebungsluft und können dann nicht mehr bei der Kaffeezubereitung zum Einsatz gelangen. Es ist also nicht verwunderlich, dass Dein Kaffee sehr viel aromatischer schmeckt, wenn Du ihn direkt vor der Zubereitung frisch mahlst. Solltest Du die Möglichkeit haben, empfiehlt es sich sogar, für jede Tasse Kaffee frisch gemahlenes Kaffeemehl zu verwenden. Denn bereits gemahlener Kaffee schmeckt schnell fade und flach, weil sich die Aromen schneller verflüchtigen können. Probier’ es selbst aus, Du wirst von dem geschmacklichen Unterschied angenehm überrascht sein!

Mehr Einsteigertipps zum optimalen Mahlen findest Du in einem anderen Blogpost von uns.

Bei der Auswahl der Kaffeemühle solltest Du zudem sicherstellen, dass Du Flach- oder Scheibenmühlen, wie beispielsweise die von Hand betriebene Hario Mini Mill Slim oder die elektrische Baratza Encore wählst. Im Unterschied zu Schlagmesser- oder Propellermühlen, bei denen die Klinge im Mahlwerk wie ein Propeller sitzt, sind diese mit zwei gleichen Mahlschreiben ausgestattet. Diese beiden Scheiben drehen sich gegeneinander und sorgen damit für ein gleichmäßiges Kaffeemehl. Ein ebenmäßig gemahlenes Kaffeepulver wiederum sorgt dafür, dass sich das heiße Wasser bei der Kaffeezubereitung gleichmäßig verteilen kann.

 

#4 Prüfe die Wasserqualität!

Die Qualität des Wassers, das Du zum Aufbrühen verwendest, wirkt sich erheblich auf die Qualität Deines Kaffees aus. Die im Wasser enthaltenen Salze und Mineralstoffe sind wichtige Geschmacksträger, die das Aroma des Kaffees beeinflussen. Sollte Dein Leitungswasser einen starken Eigengeschmack haben, beispielsweise sehr nach Chlor schmecken, kannst Du überlegen, auf gefiltertes Wasser oder Quellwasser in Flaschen umzusteigen. Hartes und kalkhaltiges Wasser solltest Du ebenfalls vermeiden, weil es den Geschmack des Kaffees negativ beeinflusst. Verwende allerdings kein destilliertes Wasser. Wenn Du Leitungswasser benutzt, lass es für ein paar Sekunden fließen und fülle es dann erst in den Wasserkocher.

 

#5 Achte auf die optimale Dosierung des Kaffeepulvers!

Das Verhältnis von Kaffeepulver und Wasser richtet sich immer nach der Kaffeemenge, die gebrüht werden soll. Die Speciality Coffee Association of Europe (SCAE) empfiehlt, 60 g Kaffee pro 1.000 ml Wasser zu verwenden. Für eine Tassengröße von 200 ml benötigst Du dann etwa 12 g Kaffeemehl. Dieses Verhältnis solltest Du lediglich als Orientierungshilfe verstehen. Wie immer ist vor allem entscheidend, dass Du das Wasser-Kaffee-Verhältnis Deinen geschmacklichen Vorlieben und der Stärke des Kaffees anpasst.

 

#6 Eine ideale Wassertemperatur ist entscheidend!

Für das Aufbrühen Deines Kaffees ist entscheidend, dass Du kein kochendes Wasser benutzt. Die optimale Wassertemperatur liegt bei 92°C bis 96°C. Liegt sie darunter, tendiert der Kaffee dazu, sauer zu werden. Liegt sie darüber, verflüchtigen sich die Aromastoffe schnell und er neigt gleichzeitig dazu bitter bzw. verbrannt zu schmecken. Die Wassertemperatur beeinflusst erheblich, welche und viele Aromastoffe aus dem Kaffeepulver gelöst werden. Daumenregel ist, dass Du den Wasserkocher nach dem Aufkochen ca. 1 Minute stehen lässt. Dann hat das Wasser seine ideale Temperatur von 92°C – 96°C erreicht.

 

#7 Finde Deine ideale Brühzeit!

Wie lange das Wasser mit dem Kaffeepulver in Kontakt bleibt, ist ein weiterer wichtiger Faktor, der über den Geschmack Deines Kaffees entscheidet. Fein gemahlenes Kaffeemehl hat eine größere Oberfläche als grober Kaffee. Bei einer gleich langen Kontaktzeit mit dem heißen Wasser können aus dem feinen Kaffeemehl deshalb weit mehr Inhaltsstoffe herausgelöst bzw. extrahiert werden. Es ändert sich aber auch unter anderem das Verhältnis zwischen Säuren und Bitterstoffen. Der Mahlgrad des Kaffees und die Kontaktzeit des Kaffeemehls mit heißem Wasser hängen also eng zusammen. Die Zubereitungsmethode entscheidet darüber, welcher Mahlgrad der richtige für Dich ist, die Feineinstellung hängt vom Kaffee und seinem Alter und von Deinem Geschmack ab. Ein gelungener Espresso dauert nur 25 Sekunden in der Zubereitung, wohingegen eine gute Tasse Filterkaffee in ungefähr 2 Minuten zubereitet ist. Die perfekte Ziehzeit in der French Press sind sogar 4 Minuten. Entsprechend Deiner bevorzugten Zubereitungsmethode solltest Du Dich also für Deine geeignete Brühzeit entscheiden. Als Faustregel gilt jedoch: Je feiner der Kaffee, desto kürzer die Kontaktzeit.

 

Zurücklehnen und genießen!

Was nützt Dir all das, wenn Du Deinen Kaffee nicht genießt? Nimm Dir mal einen kleinen Moment Zeit, um die Aromen zu riechen. Trinke einen kleinen Schluck, behalte ihn ein wenig im Mund und nimm das Kaffeearoma wahr. Vielleicht lässt Du auch einen Schluck kalt werden, dann wird der Geschmack noch deutlicher. Was schmeckst Du in Hinblick auf Körper, Säure und Balance? Und ganz einfach: Was magst Du daran gern?

Falls Du einen neuen Kaffee zum ersten Mal probierst, nimm ihn mit all Deinen Sinnen wahr. Inwiefern unterscheidet sich dieser Kaffee von anderen?

Trinkst Du Deinen Kaffee öfter, versuche doch mal festzustellen, wie er andere Aromen entfaltet, wenn Du ihn in anderen Brühmethoden zubereitest. Benutzt Du normalerweise die French Press, überrasche Dich doch zum Beispiel einmal selbst mit einer Tasse aus dem Hario V60 Handfilter.

 

Viel Kaffeegenuss wünscht

Sonntagmorgen

Der neue Freund vom Kaffee: Tonic

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Darf ich euch miteinander bekannt machen: aufmunterndes Koffein – sprudelndes Tonic Water. Angenehm. Es war auch an der Zeit, dass die beiden sich endlich treffen. Tonic Water passt nicht nur zu Wodka oder Gin, sondern ist der perfekte Begleiter zu leckeren Kaffee-Cocktails. Unerwartet? Ganz bestimmt. Nach ein paar Schlucken waren wir allerdings überzeugt und fragten uns: Wo war der Coffee Tonic nur bisher in unserem Leben? Wir zeigen Dir, wie Du schnell einen erfrischenden Coffee Tonic zubereiten kannst.

Coffee Tonic bei Sonntagmorgen

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Kaffee? Ja! Eiscreme? Ja! Kaffee-Eiscreme? Mhhhmmmm!

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Der Sommer ist zurück – und das nicht nur mit ein bisschen Sonnenschein hier und da, sondern mit Temperaturen über 30°C. Das macht das Arbeiten im Büro nicht gerade einfacher. Und weil wir leider nicht ins Freibad können, müssen wir zumindest das Freibad-Feeling zu uns ins Büro holen – und zwar mit einer Kugel Kaffee-Eis! Das stellen wir bei Sonntagmorgen selbst her, und zwar ohne Eismaschine. Dadurch wird das Ganze zwar etwas zeitaufwenig, aber nicht unmöglich. Beinahe alles, was Du brauchst, ist eine große Schüssel, ein Tiefkühlfach und einen leckeren Spezialiätenkaffee, wie beispielsweise unseren fruchtig-blumigen Äthiopien Yirgacheffe Knots Family. Der milde-süßliche Guatemala Chojzunil oder der schokoladige Kolumbien El Zapote eignen sich für das Kaffee-Eis ebenfalls gut.

Wir haben bei Sonntagmorgen jetzt schon einige Kaffee-Rezepte im Selbstversuch getestet, wie Bulletproof Coffee oder Kaffeebutter. Unser eigenes Kaffee-Eis herzustellen, war da nur der nächste logische Schritt. Also los geht’s! Wie gewohnt gibt es am Ende wieder einen kurzen Erfahrungsbericht von unseren Sonntagmorgen-Testern Till, Pia, Leonard und Tina.

Sonntagmorgen Kaffee-Eis

 

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Ein Drittel mehr lecker: unsere 335g-Beutel

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tl;dr: Wir führen diese Woche die Packungsgröße 335-Gramm ein.
Sie ersetzt die Größen 250 und 500 Gramm.

Wir stellen immer wieder gern den Status Quo in Frage, um uns weiter zu entwickeln. Das gilt nicht nur für die Kaffeeröstung. Heute geht es ganz wörtlich um das “Drumherum”: Ab jetzt verschicken wir statt 250- und 500-Gramm-Packungen die Größe 335 Gramm. Dafür gibt es drei gute Gründe:

  • Derzeit bieten wir drei verschiedene Größen. Je weniger Verpackungs-Varianten wir aber haben, desto weniger Beutel müssen wir auf Vorrat verpacken und um so frischer kann unser Kaffee sein.
  • Durch das Feedback vieler Kunden und eigene Erfahrung haben wir gelernt: 250 Gramm sind oft zu wenig, 500 zu viel. 335 Gramm passen zum Beispiel genau für eine Tasse Kaffee am Tag, einen Monat lang.
  • 335 Gramm passen – anders als 500 Gramm – noch in den Briefkasten. Das ist besonders wichtig für unser flexibles Kaffee-Abo Kaffee Bittte, aber auch wer nur gelegentlich Kaffee von uns bekommt, weiß es zu schätzen, nicht bei der Post warten zu müssen.

Warum genau 335 Gramm? Weil 3 Portionen zusammen wieder fast genau ein Kilo ergeben, das erleichtert uns das Packen und Euch das Rechnen. In den USA sind 12 Unzen (340 Gramm) übrigens längst eine gängige Größe für Spezialitätenkaffee.

Ihr findet im Shop also ab sofort 335-Gramm-Packungen. Und bevor Ihr selbst nachrechnen müsst: Der Preis pro Gramm ist der gleiche wie zuvor schon bei den 250-Gramm-Packungen.

Was haltet Ihr davon?

Cold Brew Coffee: Alles andere als kalter Kaffee!

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Nachdem wir Dir letzte Woche erklärt haben, wie Du leckeren Eiskaffee mit der AeroPress bequem Zuhause zubereiten kannst, stellen wir heute den Cold Brew Kaffee vor. In den letzten Tagen sind die Temperaturen zwar eher herbstlich, aber der Sommer soll spätestens nächste Woche wieder zurückkommen. Genug Zeit also, um sich mit etwas Cold Brew Coffee auf die kommenden heißen Tage vorzubereiten.

Die herkömmliche Art der Kaffeezubereitung kennst Du bereits: Bohnen mahlen, mit heißem Wasser aufbrühen, genießen. Dabei werden den gemahlenen Kaffeebohnen mittels heißem Wasser die Inhaltsstoffe in möglichst kurzer Zeit entzogen. Wenn Du es nicht ganz so eilig hast oder Deinen Kaffee auf Vorrat zubereiten möchtest, dann ist die Cold Brew-Methode empfehlenswert.

Cold-Brewed Iced Coffee

Besonders säurearm: Cold Brew Coffee

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Ice, Ice, Eiskaffee!

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Ahhh, ein erfrischender Eiskaffee – das inoffizielle Zeichen dafür, dass der Sommer endlich im vollen Gange ist! Eiskaffee ist definitiv der König unter den Kaltgetränken während der Sommermonate, weil er zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt: Abkühlung und Koffein-Kick. Bei den momentan herrschenden, sommerlichen Temperaturen könnten wir es ohne Eiskaffee oder “Cold Brew Coffee”, also kalt gebrühten Kaffee, kaum im Büro aushalten. Höchste Zeit, mehr über die fruchtigen Alternativen zum Filterkaffee zu erfahren.

Eiskaffee

Der König unter den Kaltgetränken: Cold Brew Coffee (Bildquelle: Flickr)

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Alles in Butter?! 3 Stunden in der Küche für ½ Tasse Kaffeebutter

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Vor einigen Wochen haben wir bei Sonntagmorgen getestet, was es eigentlich mit dem kuriosen Bulletproof Coffee auf sich hat. Die einfache Formel hieß angeblich: Butter + Filterkaffee = Superkaffee. Geschmacklich war dieser “Wunderkaffee” ziemlich einzigartig. Allerdings konnten wir keine wahnsinnige Produktivitätssteigerung im Vergleich zu regulärem Kaffee feststellen.

Genau das Gegenteil, nämlich Kaffee zur Butter hinzugeben, wollten wir jetzt einmal ausprobieren. Der Geschmack des Kaffees soll sich dabei auf die Butter übertragen. Das Herstellen der Kaffeebutter ist denkbar einfach, weil das Öl in der Butter die leicht fettlöslichen Aromen und Kaffeeöle aus den Kaffeebohnen absorbiert. Dabei werden allerdings keine der im Kaffee enthaltenen Bitterstoffe aufgenommen, weil diese Moleküle wasser- und nicht fettlöslich sind. Das Ergebnis ist ein robuster Aufguss, der die cremige Komponente der Butter mit einem warmen, wohligen Kaffeegeschmack vereint und damit das Beste aus beiden Welten bietet. Allerdings ist dieser Prozess auch sehr zeitintensiv. Du musst also etwas Geduld mitbringen! Weiterlesen…

Der richtige Mahlgrad für Deinen perfekten Kaffee

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Der Schlüssel zum Erfolg für einen angenehm runden Kaffee, bei dem sich alle Aromen optimal entfalten, ist der Mahlgrad. Möchtest Du guten Kaffee zubereiten, solltest Du darauf achten, die darin enthaltenden aromatischen Substanzen optimal zu extrahieren. Die Eigenschaften von guten, frischen Kaffees kommen erst dann richtig zur Geltung, wenn sie sorgfältig zubereitet sind. Durch die falsche Zubereitung kann auch der beste Kaffee schnell an Qualität verlieren. Erst die richtige Behandlung entlockt den Bohnen ihren vollen Geschmack. Dein erster Schritt dazu ist die frische Mahlung im passenden Mahlgrad.

mahlgrad

Den richtigen Mahlgrad für die jeweilige Zubereitungsmethode zu finden, ist gar nicht so schwer. Nachfolgend haben wir ein paar Tipps und Tricks für Dich zusammengestellt.

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30°C und es wird immer heißer: Wie Dein Gehirn auf (Eis)kaffee vs. Bier reagiert

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Die Temperaturen werden diese Woche erstmals die 30°C-Marke knacken. Es wird also richtig schön warm! Ein kühles Bier bei Deinem Späti[1] um die Ecke ist dann genau das Richtige. Vielleicht trinkst Du auch einen leckeren Eiskaffee im Lieblingscafé. Aber wie reagiert eigentlich Dein Gehirn auf Alkohol bzw. Koffein? Wir haben das mal etwas genauer unter die Lupe genommen.

Sobald Deinem Gehirn Koffein zugeführt sind, spielt das Molekül Adenosin, ein körpereigener Müdemacher, eine wesentliche Rolle. Im Tagesverlauf überschwemmt dieses Molekül Dein Gehirn. Dort gibt es Proteine oder Rezeptoren, an die sich Adenosin spezifisch bindet. Das bewirkt schließlich, dass Dir am Ende eines langen Tages die Augen zufallen. Adenosin entsteht immer dann in großen Mengen, wenn die Zellen besonders viel Energie verbrauchen. Deine Adenosin-Konzentration ist also nicht besonders hoch, wenn Du hellwach bist, aber dafür umso höher, wenn der Tag lang geworden ist. Sobald sich Dein Energielevel verringert, wird Adenosin sofort alarmbereit und beginnt damit, die Gehirnfunktionen herunterzufahren, um das Gehirn vor Energiemangel zu schützen. Adenosin kontrolliert also den Energiestatus Deines Gehirns. Deswegen fühlst Du Dich auch nach einigen Stunden intensiven Arbeitens müde – ganz so, als würde Deinem Gehirn der Saft ausgehen. Der amerikanische Cartoonist Matthew Inman aka The Oatmeal hat diesen Prozess übrigens sehr vortrefflich unter dem Titel “15(ish) Things Worth Knowing About Coffee” veranschaulicht.

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